
FXCM verdient in Form von Pip-Aufschlägen (die eigentliche Vergütung). Diese sind unabhängig davon, ob der Kunde auf seinem Konto Gewinne oder Verluste macht. FXCM erhält Kurse von mehr als einem Dutzend der weltweit größten Banken und Market Maker an den Devisenmärkten. Ein System sortiert die jeweils besten Geld- und Briefkurse und versieht sie mit unserem Aufschlag der für die wichtigsten Währungspaare standardisiert ist. Dieser Aufschlag stellt unsere Vergütung für den Trade dar. Wenn Kunden auf einen Kurs klicken, dann klicken sie eigentlich auf einen Kurs der Bank, die gerade den besten Brief- oder Geldkurs bietet, plus unseren Aufschlag. Da wir unser Geld pro Transaktion verdienen, sind wir am Handel großer Volumina mit hoher Frequenz interessiert und bieten unseren Kunden extra Anreize dafür. Dies ist auch der Grund dafür dass wir unsere Ressourcen darauf verwenden, die Rentabilität unserer Kunden zu erhöhen. Denn damit haben diese wiederum die nötigen Mittel, um im Geschäft zu bleiben und mit größerem Volumen zu handeln. Wir profitieren nicht von Verlusten unserer Kunden.
Dieses Thema gibt oft Anlass zu Gerüchten, die in den meisten Fällen jedoch nicht stimmen. Aber die Logik des Dealing Desks wirft Probleme auf, die die Kunden kennen sollten. Aufgrund des Auftragsflusses im Forex-Handel mit Einzelpersonen haben Händler des Dealing Desks zweierlei Möglichkeiten, um Geld zu verdienen.
Viele Händler behaupten, dass sie Kunden intern zusammenbringen (Käufer und Verkäufer), aber diese Kundenpaare ergeben sich nur selten zum genau richtigen Zeitpunkt und in der gewünschten Menge. Die Händler müssen also alle Kunden bündeln und im Verlauf des Handelstages das entsprechende Risiko tragen. Im Allgemeinen sind die Positionen der Händler zum Handelsschluss nicht groß. Dies liegt aber daran, dass die meisten Kunden intraday handeln und ihre Positionen zum Handelsschluss glattstellen, und nicht, weil es zu jeder Sekunde die gleiche Menge Käufer und Verkäufer gibt.
Nach unserer Erfahrung bevorzugen Händler Kunden mit Range-Trading Strategien (d.h. innerhalb einer bestimmten Marktspanne), bei denen die Kunden bei sinkenden Märkten kaufen und bei steigenden Märkten verkaufen. Der Haken dabei ist, dass Kauf und Verkauf in einem Abstand von mindestens 10 bis 15 Minuten erfolgen müssen, damit der Dealer das Geschäft richtig absichern (Hedging) kann. Kunden, die bereits nach Sekunden wieder aussteigen oder nur für wenige Pips handeln, stellen für den Dealer eine Herausforderung dar, denn derartig schnelles Hedging ist für den Einzelhändler nicht durchführbar.
No-Dealing-Desk Firmen können praktisch alle Strategien ausführen. Die Strategien, die FXCM von Firmen mit Dealing Desk unterscheiden, sind die sogenannten Breakout- und Momentum-Strategien, die hauptsächlich von professionellen Händlern eingesetzt werden, sowie Scalping-Strategien, worunter man im Grunde extrem kurzfristige Geschäfte mit hoher Frequenz versteht.
FXCM ist daran interessiert, dass gewinnbringende Kunden sich bei uns anmelden, da unser Umsatz ausschließlich vom Handelsvolumen und der Frequenz abhängt. Wir gehen davon aus, dass gewinnende Trader letzten Endes häufigere Transaktionen mit größerem Volumen abschließen. Viele Dealing Desks haben Probleme mit erfolgreichen Kunden, weil Dealer viele profitable Strategien nicht oder nur schwer absichern (Hedging) können. Generell tolerieren unregulierte Händler in Offshore-Gebieten nur selten eine echte Gewinnsträhne, und einige von ihnen können bekanntlich sehr kreativ werden, um gewinnträchtigen Kunden Einhalt zu gebieten. Als Faustregel lässt sich sagen, dass regulierte Broker onshore nicht bei Marktmanipulationen und anderen Dingen mitmachen, die von den Aufsichtsbehörden mit strengen Strafen belegt werden. Dennoch haben sich Dealing Desks nicht den Interessen des Kunden verschrieben und werden sich schützen und dafür sorgen, dass sie einen Gewinn erzielen.
FXCM hat keine Höchstgrenze für das Handelsvolumen. Die Plattformen von FXCM lassen Ordergrößen bis zu 50 Mio. pro Transaktion zu. Trader haben die Möglichkeit, in steigenden Größenordnungen zu handeln (mehrfache Order von 50 Mio. für dasselbe Paar). Außerdem können per Anruf an das Trading Desk Order jeglicher Größe platziert werden.
Trader sollten auch wissen, dass FXCM vordefinierte Stop-/Limit-Funktionen sowie Trading mit einem Mausklick bietet.
Dagegen haben Firmen mit Dealing Desk eventuell eine Obergrenze, da Arbitrageure und andere Händler ein zu hohes Risiko für den Dealing-Desk-Broker darstellen, das er nicht mehr handhaben kann. Eventuell werden Ausnahmen für Trader gemacht, die die Dealing-Desk-Firmen als "nicht profitabel" erachten, weil der Broker in diesen Fällen gerne die andere Seite der Transaktion einnimmt.
Nein. Bei uns gibt es keine Einschränkungen für die Platzierung von Stops, Limits oder Entry-Order auf den „No-Dealing-Desk“-Plattformen von FXCM.
Dealing-Desk-Broker haben Einschränkungen für Stops und Limits. Denn die Spreads der Banken sind variabel, die Spreads eines Dealing-Desk-Brokers sind dagegen in der Regel fest. Wenn also eine Bank einen Spread von 5 Pips anbietet und der Dealing-Desk-Broker einen Spread von 2 Pips garantiert, verliert der Dealing-Desk-Broker bei jeder Transaktion 3 Pips. Zur Minderung dieses Risikos werden dann eventuell Orderbeschränkungen aufgestellt. Wenn der Dealing-Desk-Broker eine Beschränkung von 5 Pip wählt, dann hat er sein Risiko auf 7 Pip gemindert (5 Pip Einschränkung + 2 Pip Spread). Wenn die Bank-Spreads nicht über 7 Pip hinausgehen, ist der Dealing-Desk-Broker geschützt. Bei Nachrichtenereignissen und volatilen Märkten können die Bank-Spreads leicht breiter werden. Deshalb führen Dealing-Desk-Broker oft stärkere Einschränkungen ein, wenn eine Bewegung des Marktes wahrscheinlich ist.
Dagegen gibt es bei Transaktionen auf den Plattformen von FXCM ohne Dealing Desk keinerlei Einschränkungen zu Stop-, Limit- oder Entry-Ordern. In der Tat können Kunden Entry-Order sogar innerhalb des Spreads platzieren. Dies ist möglich, weil FXCMs No-Dealing-Desk das Risiko der Kundentransaktionen nicht tragen muss.
Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass die FXCM Trading Station Ordergrößen bis zu 50 Mio. pro Transaktion erlaubt. Trader haben die Möglichkeit, in steigenden Größenordnungen zu handeln (mehrfache Aufträge zu 50 Mio. für dasselbe Paar).
FXCM gibt ihren Kunden keine Re-Quotes, weil nicht wir die Kurse festlegen. Wenn ein Kurs von einem unserer Partner im System, die Liquidität bereitstellen, erhältlich ist, dann wird der Auftrag ausgeführt. Mit unserem Geschäftsmodell können wir von allen Tradingstrategien profitieren, und in der Regel bevorzugen wir Strategien mit hoher Frequenz, für die Kunden bei anderen Firmen Re-Quotes bekommen. Wir können zwar nicht garantieren, dass wir Ihre Order zum gewünschten Kurs ausführen, weil die Banken, die die Liquidität bereitstellen, ihre Kurse verändert haben könnten, aber wir versuchen, Ihre Order bestmöglich zu füllen – es ist schließlich auch in unserem Interesse, und zwar unabhängig davon, wie das Endergebnis der Tradingstrategie aussieht.
Ja. Und genau wie die Market Maker im Endkundengeschäft hoffen Banken, zu einem besseren Kurs in den Handel einzusteigen als Sie. Es bestehen allerdings deutliche Unterschiede zwischen der Ausführung einer Transaktion bei einem Market Maker auf dem Devisenmarkt und einem Broker der Trades nur durchleitet, so wie FXCM.
Nein, Banken können Ihre Order nicht sehen. Market Maker auf dem FXCM-System erhalten keinerlei Aufschluss über die Kunden. Für den Market Maker sieht es vielmehr so aus, als ob alle Order von einem einzigen Kunden kommen: FXCM. Alle Order, Stops und Limits sitzen bei FXCM und werden nur dann als Marktorder an die Banken geschickt, wenn sie ausgelöst werden (dies gilt auch für Margin-Calls). Damit wird sichergestellt, dass die Banken mit ihren Kursmeldungen keine Order unnötig auslösen können.
Ein Broker, der eine No-Dealing-Desk Orderausführung anbietet, hat keine Orderbeschränkungen, gibt keine Re-Quotes und lässt alle Trading-Strategien ohne Einschränkungen zu. Die Rolle eines No-Dealing-Desk Brokers ist die eines echten Vermittlers, der Zugang zum Markt bietet und für diesen Service eine Gebühr vereinnahmt.
Transparenz ist auch ein Weg um festzustellen, ob ein Broker mit einem No-Dealing-Desk Modell arbeitet. Die Active Trader Plattform von FXCM zeigt nicht nur bis zu zehn Ebenen der Kurstiefe, sondern gibt auch an, wie viel Liquidität bei jedem Kurs verfügbar ist. Dieser Level an Transparenz kann nur von einem Broker ohne Dealing Desk angewandt werden, weil ein Dealing-Desk-Broker Transaktionen unabhängig von Marktpreis oder Liquidität annimmt, wenn er das Gefühl hat, auf der richtigen Seite des Markts zu sein.
Order hängen, wenn Transaktionen an einen Bereitsteller von Liquidität geschickt wurden, der den Status der Transaktion noch nicht bestätigt hat. Bedenken Sie, dass FXCM alle Transaktionen an den Liquiditäts-Bereitsteller schickt, der den betreffenden Kurs ausgegeben hat. Demnach ist für den Abschluss der Order die Bestätigung des Liquiditäts-Bereitstellers erforderlich. Tritt ein technischer Fehler auf, der sich auf die Bestätigung der Transaktion auswirkt, hängt die Order solange, bis die Bestätigung eingegangen ist. In Extremsituationen kann überhaupt keine Bestätigung eingehen; in solchen Fällen werden die Aufträge zurückgesetzt oder abgewiesen.
Dies kommt zwar sehr selten vor, aber sollten Sie einmal feststellen, dass eine Order über einen längeren Zeitraum hängt, dann wenden Sie sich bitte an unseren Kundenservice unter der Rufnummer 1-888-503-6739.
Es ist möglich, dass der Markt durch ein Limit handelt, ohne dass Ihre Limit-Order ausgeführt wird. Das passiert dann, wenn es nicht genügend Liquidität auf dem Markt gibt, um alle Order zu den auf den Charts gezeigten Kurspunkten auszuführen. Generell tritt dieser Umstand mit größerer Wahrscheinlichkeit im Zusammenhang mit Nachrichtenmeldungen auf, wenn es zu geringerer Liquidität kommen kann.
Angenommen, es sitzen über 20 Mio. Sell-Limit-Order zum Kurs von 1,3350 auf den Plattformen von FXCM, während der Markt bei 1,3320 steht. Es erscheint eine Meldung, die den Markt innerhalb von wenigen Tausendstelsekunden von 1,3320 auf 1,3355 hochschnellen lässt. Sie sehen diese Veränderung auf den Charts und beobachten dann, wie der Markt in wenigen Sekunden wieder auf einen Wert unter Ihrem Limit sinkt. Die Tick-Charts wurden ganz klar durch Ihr Limit gehandelt. Warum also wurde Ihr Auftrag nicht ausgeführt?
Im Allgemeinen tritt eine derartige Spitze dann auf, wenn ein Bereitsteller von Liquidität ein aggressives Angebot am Markt abgibt. Aufgrund des damit einhergehenden Risikos wird der Bereitsteller der Liquidität normalerweise eine beschränkte Menge flüssiger Mittel aussenden, sagen wir 1 Mio. Wenn aber Aufträge im Wert von 20 Mio. auf dem Markt sitzen, dann kann nur 1 Mio. ausgeführt werden, weil die Preisspitze nur 1 Mio. im Gepäck hatte. Weil ein No-Dealing-Desk einfach das durchleitet, was verfügbar ist, werden die übrigen 19 Mio. an Aufträgen zurückgesetzt.
Beachten Sie, dass Preisspitzen auf Tick-Charts im Allgemeinen begrenzte Liquiditätsmengen bedeuten.
Ja. FXCM erlaubt das Trading auf Nachrichtenmeldungen ohne Einschränkungen, d.h. Order in eine Richtung (single directional), kombinierte Positionen (straddles) sowie alle anderen Möglichkeiten, die der Anwender ins System stellt. Bei wichtigen Wirtschaftsmeldungen wie Arbeitsmarktdaten gehen die Kurse kurzfristig ein wenig auseinander, zeitgleich zu den Market Makern in unserem System, die ausweiten, um sich zu schützen, kehren dann aber schnell wieder zu normalen Werten zurück. Viele Forex Broker haben die Orderplatzierung bei Nachrichtenmeldungen mit starken Einschränkungen belegt, weil sie die Order nicht in den echten Markt weiterleiten. Situationen wie Nachrichtenmeldungen schaffen das Potenzial für übermäßige Gewinne bzw. Verluste, weil das tatsächliche Ergebnis kaum vorhersehbar ist.
Ja. FXCM akzeptiert alle EAs.
Einige EAs handeln mit hoher Frequenz. Wenn zum Beispiel Ihr EA mehrfache Kauforder durchleitet, nimmt der Dealing-Desk-Broker gleichzeitig mehrere Short-Positionen an. Multiplizieren Sie das jetzt mit der Anzahl der Leute, die denselben EA benutzen. Dem Dealing-Desk-Broker entsteht dadurch ein zu hohes Risiko, weil er, wenn diese EA-Aufträge denn richtig sind, mehrere Trades auf der falschen Seite des Marktes, aber nicht genügend Zeit hat, um das Risiko angemessen zu hedgen.
Dagegen hat FXCM viele EA-Nutzer, und ihre Zahl steigt täglich. Im obigen Beispiel hält FXCM die Short-Positionen nicht, wenn Ihre EA-Kauforder bei FXCM eingehen. Im Gegenteil, diese Kauforder werden an verschiedene Market Maker geschickt, die um Ihre Transaktionen konkurrieren. EAs, die viele Order ausführen, und EAs, die nur wenige Order ausführen, werden also im FXCM No-Dealing-Desk Modell identisch behandelt.
2006 stellte FXCM auf das Modell mit variablem Spread und No-Dealing-Desk um. Diese Umstellung erfolgte nach der Prüfung vieler Fragen, auch der namentlich hier aufgeführten Frage. Einer der größten Unterschiede zwischen diesen Modellen besteht für den Trader darin, dass Banken variable Spreads quotieren. Demzufolge muss ein Dealing-Desk-Broker den Markt manipulieren, um variable Kurse anzunehmen und in einem Festpreismodell weiterzugeben. Es gibt zwei deutliche Vorteile für den Handel mit variablem Spread.
Ein variabler Spread bietet im Durchschnitt günstigere Kurse für den Kunden. Für Dealing-Desk-Broker ist der EUR/USD normalerweise bei 2 Pips fixiert. Während der Handelsstunden in Europa und den USA ist das Volumen für dieses Paar jedoch hoch, und die Transaktionskosten fallen in der Regel weitaus niedriger aus als 2 Pips. Unser Spread bei FXCM liegt normalerweise bei etwa 1,6, wobei das Paar auch bis auf 0,9 sinken kann. Damit könnte ein Trader 0,4 bis 1,1 Pip sparen.
Außerdem gibt es bei variablen Spreads keine Re-Quotes. Im obigen Beispiel wird ein Dealing-Desk-Broker EUR/USD-Spreads in der Regel auf 2 Pips festsetzen. Wenn aber die Spreads der Banken sich auf 4 Pip ausweiten, dann muss der Dealing-Desk-Broker für Sie neu quotieren, ansonsten verliert er auf den Handel 2 Pips. Die Entscheidung, ob einem Trader Zugang zum Markt gewährt wird, wird von der Annahme des Händlers beeinflusst, ob er aus Ihrem Verlust mehr als 4 Pips verdienen kann. Sie bekommen also in einem steigenden Markt eventuell den Trade, wenn Sie verkaufen wollen. Wenn Sie aber kaufen wollen, wird man Ihnen Re-Quotes geben, die um einige Pips höher ausfallen. In einem No-Dealing-Desk Modell sind Neuquotierungen natürlich irrelevant, weil der No-Dealing-Desk Broker auf jeden Handel eine feste Provision bekommt und die Kurse nur durchleitet, während der Trader seine Geschäfte mit den verfügbaren Kursen und der vorhandenen Liquidität nach Belieben führen kann.
Nicht alle Währungen sind gleichartig. EUR/USD und USD/JPY sind die Währungspaare mit der größten Liquidität und den besten Spreads auf dem Markt. Denn diese Währungspaare repräsentieren die Beziehungen zwischen den zwei größten grenzüberschreitenden Handels- und Investitionsströmen der Welt. Durch die vielen nicht spekulativen Kunden entstehen den Banken zahlreiche unkorrelierte Forexströme. Deshalb ist auch EUR/JPY, eine Kreuzung der beiden anderen Paare, ziemlich liquide und eng. Die drei genannten Währungspaare verfügen rund um die Uhr über ein hohes Niveau an Liquidität. Kreuzungen mit GBP und CHF sind dagegen weniger liquide und weisen einen Großteil ihrer Aktivitäten während der europäischen Handelszeiten auf. Die Spreads sind meist weiter und die mit den Kursen verbundene Liquidität fällt geringer aus. Außerhalb der europäischen Zeitzone sind GBP- und CHF-Kreuzungen oft nur spekulative Ströme und sowohl Spreads als auch Liquidität werden schlechter. Die weniger bedeutenden Währungspaare AUD/USD und AUD/JPY sind in der Regel ziemlich eng und rund um die Uhr liquide. Sie zeigten in den letzten Jahren mehr Beständigkeit als GBP/USD und GBP/JPY. Kreuzungen mit NZD und CAD sind ein anderes Kapitel und noch schlechter als GBP. Neben den genannten Währungen sind die Währungen Skandinaviens und der Schwellenmärkte genauso wie Aktienpapiere zu betrachten, die praktisch in eine Zeitzone passen und im Hinblick auf angemessene Spreads und signifikante Liquidität keinen echten Tagesgeldmarkt besitzen.
Die Beantwortung dieser Frage enthält einige sehr wichtige Elemente:
Die Antwort hängt von Ihrer Strategie und Ihren Währungspaaren ab. Während der Londoner Handelszeiten – praktisch von 10.00 bis 18.00 Uhr MEZ – werden die meisten Forex-Transaktionen getätigt. Spreads sind am engsten und die Liquidität am größten. Zu dieser Zeit finden auch die meisten Bewegungen auf dem Markt statt. Für GBP- und CHF-Trader ist dies ohne Zweifel die wichtigste Handelszeit. Für EUR- und JPY-Trader eignen sich alle Zeitzonen. Range-Trader können auch zu den Handelzeiten Asiens aktiv werden, da die Märkte keine starken Bewegungen verzeichnen und es weniger wahrscheinlich ist, dass eine Range-Trading-Strategie dadurch in eine größere Bewegung läuft.
Die Handelszeiten in Asien bedeuten für den Forex-Handel Herausforderungen und Chancen. Während dieser Zeitspanne ist die Liquidität weitaus geringer und es befinden sich weniger Market Maker und Institutionen auf dem Markt. Das ist nicht die Zeit, um sehr große Order zu platzieren, außerdem ist der Handel mit GBP- und CHF-Kreuzungen nicht zu empfehlen. EUR- und JPY-Kreuzungen sind noch relativ liquide, und die Spreads ziemlich gut. Paare mit AUD und NZD sind ebenfalls gut, weil sie in diese Zeitzone fallen.
Slippage ist ein Faktor bei Transaktionen in einem No-Dealing-Desk Umfeld.
Slippage entsteht, wenn es auf dem Markt Preislücken gibt oder wenn die verfügbare Liquidität für einen bestimmten Kurs aufgebraucht wurde. Marktlücken entstehen normalerweise auf schnellen Märkten, wenn ein Kurs mehrere Pips überspringt, ohne zu den Kursen dazwischen gehandelt zu werden. Desgleichen gibt es für jeden Kurs eine bestimmte verfügbare Liquiditätsmenge. Wenn der Kurs beispielsweise auf 50 steht und 2 Mio. bei 50 verfügbar sind, dann erfährt die 3 Mio. Order slippage, weil es für den Kurs zu 50 nur 2 Mio. gibt.
Um mit Slippage umgehen zu können, haben Kunden von FXCM die Option, mit Aufträgen innerhalb einer bestimmten Kursspanne (Range-Order) zu arbeiten. Dadurch können die Kunden Slippage ganz vermeiden oder angeben, mit wie viel Slippage sie bei einer Transaktion einverstanden sind.
Außerdem erhalten Kunden mehr Transparenz beim Handeln, wenn sie die Active-Trader-Plattform von FXCM einsetzen. Diese Plattform zeigt sowohl die verfügbaren Kurse (insgesamt bis zu 10 Kurse) an, als auch die Liquidität des jeweiligen Kurses.
Dealing-Desk-Broker setzen Stopbeschränkungen ein, die normalerweise 5 Pips vom Marktkurs entfernt sind. Das heißt also, dass ein Trader mindestens 5 Pips Verlust machen muss, damit er einen Stop einsetzen kann. Die Kosten dieser Garantie betragen in diesem Fall 5 Pips. Dagegen ermöglicht FXCMs No-Dealing-Desk Modell, dass Stops innerhalb von 1/10 Pip des Marktkurses platziert werden. Stop-Entry-Order können sogar innerhalb des Spreads gesetzt werden. Die Platzierung eines Stops ist mit keinerlei Kosten verbunden.
Außerdem verbleiben alle Order, so auch Stops, Limits, Stop Entry und Limit Entry, auf den Servern von FXCM. Die Market Maker, die um Ihre Geschäfte konkurrieren, sehen nicht, wo Ihre Order sitzen, und können deshalb einen Trader nicht verfrüht ausstoppen. Für die Market Maker, die mit FXCM arbeiten, kommen alle Transaktionen von FXCM. Alle Order an unsere Partner werden als Marktorder ausgeführt, genau zu dem Zeitpunkt wenn sich der wettbewerbsfähigste Kurs durch Ihren Orderkurs schiebt. Wenn Sie mit einem Dealing-Desk-Broker arbeiten, sitzen Ihre Order bei Ihrem Broker, auf dessen Servern. Wenn Ihr Stop bei 1,3250 sitzt, dann ist das für Ihre Gegenpartei sichtbar. Allein diese Tatsache führt zu einem Interessenkonflikt, weil ein Dealing-Desk-Broker von den Verlusten des Kunden profitieren kann.
Unsere gegenwärtige Orderlogik sieht vor, dass Ihr Limit zu dem Kurs ausgeführt wird, den Sie als Trader angegeben haben. Stop-Order werden dagegen grundsätzlich zu Ihrem Kurs oder dem nächsten verfügbaren Kurs ausgeführt. In Zukunft wird FXCM mit einer Orderlogik arbeiten, mit der Limit-Order nach Möglichkeit zu einem besseren Kurs ausgeführt werden, als der Trader angegeben hat.
Ja. Kunden können auf den Plattformen von FXCM Scalping betreiben.
Scalping ist auf Dealing-Desk-Plattformen nicht erlaubt, weil der Broker die andere Seite des Geschäfts hält. Scalper erzeugen eine unnormal große Anzahl an Transaktionen, die so schnell auf den Broker einstürmen, dass er sein Risiko nicht mehr richtig managen kann. Außerdem verschlimmern profitable Scalper die Situation für Dealing-Desk-Broker, weil die Situation entstehen kann, dass das Dealing Desk letztendlich eine Vielzahl an Verlustpositionen hält.
Dagegen wird die Transaktion auf FXCMs No-Dealing-Desk Plattformen an die Bereitsteller der Liquidität durchgeleitet, die den Kurs anbieten. FXCM und der Bereitsteller der Liquidität erhalten je einen Teil der Transaktionskosten des Trades. Weil FXCM den Handel nur durchleitet und nicht hält, besteht keine Notwendigkeit, Re-Quotes für Scalper oder profitable Trader auszugeben.