FXCM ist bemüht seinen Kunden den best verfügbaren Kurs zu bieten und die Orders zum geforderten Kurs auszuführen. Es kann allerdings aufgrund erhöhter Volatilität oder erhöhtem Tradingvolumen zu Slippage kommen. (Slippage ist die Kursdifferenz die sich aus der zeitlichen Verzögerung zwischen Orderaufgabe und Orderausführung ergibt). Dies geschieht meistens während wichtigen Nachrichten.
Der volatile Markt kann zu Umständen führen in denen es schwierig ist Orders auszuführen, da die Kurse aufgrund extremer Bewegungen am Markt mehrere Pips abweichen können. Obwohl der Trader eine Order zu einem bestimmten Kurs ausgeführt haben möchte, kann es sein, dass aufgrund von erheblichen Bewegungen am Markt die Order zum nächst besten Kurs oder zum Marktkurs ausgeführt wird. Zu Slippage kann es auch kommen wenn nicht genügend Liquidität vorhanden ist um alle Trades zum geforderten Kurs auszuführen.
„Slippage“ kommt nicht alleine im Forex-Markt vor. Auch die Aktien- und Futuresmärkte sind davon betroffen. Bitte beachten Sie, dass die Funktion „At Market Points“ der FX Trading Station von FXCM es dem Trader ermöglicht die Anzahl der möglichen Slippage, die er bereit ist zu akzeptieren, zu kontrollieren. Null bedeutet, dass kein Slippage zugelassen wird. Wenn Null ausgewählt wird, dann wird FXCM vom Trader beauftragt die Order genau zum ausgewählten Kurs oder gar nicht auzuführen. Wenn der Trader eine gewisse Kursspanne als Slippage zulässt um die Wahrscheinlichkeit der Orderausführung zu erhöhen, so wird die Order zum best verfügbaren Kurs innerhalb dieser Spanne ausgeführt. Wenn beispielsweise ein Trader einverstanden ist, dass seine Order innerhalb einer Spanne von 2 Pips seines geforderten Kurses ausgeführt wird, dann wird das System die Order im Bereich der akzeptierten Kursspanne (in diesem Fall 2 Pips) ausführen, falls sich der Markt schnell vom Kurs, zu dem die Order aufgegeben wurde, entfernt hat. Wenn die Order nicht innerhalb dieser gewählten Kursspanne ausgeführt werden kann, wird die Order nicht ausgeführt.
Sobald ein Stop ausgelöst wurde, wird die Order eine Bestens-Order und es gibt keine Garantie, dass diese zu einem bestimmten Kurs ausgeführt wird. Stop-Orders können demnach, je nach Marktlage, Slippage verursachen.
FXCM hat enge Beziehungen zu einigen der weltweit größten Banken und agressivsten Kursanbieter etabliert. Besonders während volatilen Märkten, wenn eine oder zwei Banken weite Spreads oder gar keine Kurse bieten, ist es wichtig mehrere Kursanbieter zu haben. Dadurch, dass mehrere der wichtigsten Banken FXCM Kurse bieten, sind immer, selbst während marktbewegender Nachrichten, konkurrenzfähige Kurse verfügbar.
Eine Ausführung mit Verzögerung kann aus verschiedenen Gründen auftreten. Beispielsweise aufgrund von technischen Problemen mit der Internetverbindung des Traders zum Server von FXCM, was zu hängigen Orders führen kann. Wenn das Signal für einen wireless oder einen analogen Internetanschluss zu schwach oder unterbrochen ist, besteht möglicherweise zwischen der FX Trading Station auf dem Computer eines Traders und dem Server von FXCM keine durchgehend stabile Verbindung. Probleme mit der Internetverbindung führen zu einer verzögerten Datenübertragung zwischen der Trading Station des Traders und dem Server von FXCM. Sie können Ihre Internetverbindung zum Server von FXCM überprüfen indem Sie den Server von Ihrem Computer aus anpingen.
Aufgrund von volatilen Märkten und extrem hohem Ordervolumen kann es schwierig sein die Orders zu einem bestimmten Kurs auzuführen. Bis die Orders ausgeführt werden können hat sich der Brief- bzw. Geldkurs möglicherweise mehrere Pips vom Kurs, zu dem die Gegenpartei bereit war die Position einzugehen, entfernt.
Sollte der Liquiditätspool für die Ausführung einer Order zu wenig groß sein, wird die Order zurückgewiesen. Im Falle von „Limit Entry“ oder „Limit Orders“ würde die Order zurückgewiesen, bis dass sie ausgeführt werden kann. Für Traders die solche Situationen vermeiden möchten, bietet FXCM die Bestens-Order.
FXCM ist bemüht den Tradern enge und konkurrenzfähige Spreads anzubieten. Trotzdem kann es vorkommen, dass die Spreads bisweilen weiter als üblich sind. Während wichtigen Nachrichten können sich Spreads markant ausdehnen um die enorme Volatilität im Markt auszugleichen. Diese weiten Spreads dauern für einige Sekunden oder Minuten an. FXCM empfiehlt den Tradern während marktbewegenden Nachrichten besonders vorsichtig zu traden und die Margin, die Einlagen und offenen Positionen genau zu beobachten. Weite Spreads können die Positionen, inklusive die Hedging Positionen (vgl. Unten), eines Kontos negativ beeinträchtigen.
FXCM bietet seinen Kunden „Kein Requote“ Ausführungen. FXCM benutzt ein STP (straight through processing system) um die Orders der Kunden an die Banken zu übermitteln die zum entsprechenden Kurs die Orders unverzüglich ausführen. Während Phasen von erhöhtem Tradingvolumen kann es unter Umständen zu hängigen Orders kommen. Eine Order ist hängig wenn diese im Fenster „Aufträge“ (Orders) zu sehen ist nachdem diese ausgeführt wurde. Die Order wird rot markiert sein und die Spalte Status wird „executed“ (ausgeführt) oder „processing“ (wird bearbeitet) anzeigen. Normalerweise wurde die Order in so einem Fall ausgeführt, braucht aber ein bisschen länger um von der Bank bestätigt zu werden. Während erhöhtem Tradingvolumen kann es möglicherweise eine Warteschlange mit Orders geben. Ein solches erhöhtes Aufkommen an Orders kann zu Verzögerungen bei der Bestätigung der Orders seitens der Banken führen. Je nach Art der platzierten Order kann das Ergebnis variieren. Wenn es um eine „Marktbereich“ (Market Range)Order geht, die nicht innerhalb der entsprechenden Kursspanne ausgeführt werden kann, oder wenn die Zeitspanne abgelaufen ist, wird die Order zurückgewiesen. Wenn es eine "Zum besten Marktpreis" (At Best) Order ist, wird jede Bestrebung unternommen die Order zum nächst besten verfügbaren Marktkurs auszuführen. In beiden Fällen wird die Spalte „Status“ im „Aufträge“-Fenster „executed“ oder „processing“ anzeigen. Der Trade wird lediglich ein bisschen länger als üblich brauchen um im Fenster „Offene Positionen“ angezeigt zu werden. Je nach Order, kann es auch sein, dass die Position ausgeführt wurde und die Verzögerung aufgrund der Internetüberlastung auftritt.
Bitte beachten Sie, dass jede Order nur einmal eingegeben werden muss. Mehrere Eingaben für dieselbe Order können Ihren Computer blockieren oder verlangsamen oder versehentlich Positionen eröffnen.
Sollten Sie zu irgendeinem Zeitpunkt über die FX Trading Station kein Zugriff auf Ihr Konto haben, so rufen Sie uns unter der Nummer +1.212.201.7300 an (beachten Sie bitte dass das Trading Desk Service nur auf Englisch verfügbar ist) oder rufen Sie unter +49 (0) 30 / 887 06-3120 an, damit Ihnen einen deutschsprechenden FXCM-Mitarbeiter helfen kann.
FXCM wird nicht absichtlich Kurse grau hinterlegen. Allerdings kann es dazu kommen, wenn die Liquidität fällt und die Market-Makers, die FXCM die Kurse bieten, für ein bestimmtes Währungspaar keinen Kurs bereitstellen. Es kann bisweilen zu aussergewöhnlich weiten Spreads kommen wenn die Verbindung zu einer Bank unterbrochen wird oder wenn eine Nachricht extremen Einfluss auf den Markt hat, was dann zum Schwinden der Liquidität führt. Solche „grau hinterlegten“ Kurse oder weite Spreads können einen Margin Call verursachen. Wenn eine Order für ein Währungspaar platziert wurde, welches von einem „grau hinterlegten“ Kurs betroffen ist, wird das P/L vorübergehend Null anzeigen, bis für das Währungspaar wieder einen Trading-Kurs geboten wird und das System den P/L berechnen kann.
Die Möglichkeit zu Hedgen erlaubt es dem Trader beide Positionen—Kauf und Verkauf—desselben Währungspaares zu halten. Traders können in den Markt einsteigen ohne sich für eine Richtung eines Währungspaares zu entscheiden. Die Möglichkeit des Hedgens ist eine der meistgenutzten Funktionen, allerdings sollten sich die Trader über die Faktoren welche eine gehedgte Position beeinflussen, im klaren sein.
Es kann zu einem Margin Call kommen, auch wenn ein Konto vollständig gehedged ist weil sich die Spreads ausweiten können was zu einer sinkenden Margin führt. Sollte die verbleibende Margin ungenügend sein um die offenen Positionen zu halten, kommt es zu einem Margin Call und die offenen Positionen werden geschlossen. Obwohl das Halten einer Long- und einer Short-Position dem Trader den Eindruck geben kann sein Risiko gegenüber Marktbewegungen sei begrenzt, kann es zu einem Margin Call kommen, wenn die Marginanforderungen nicht erfüllt werden und die Spreads weiter als üblich sind.
Rollover ist das gleichzeitige Schliessen und Öffnen einer Position zu einem bestimmten Zeitpunkt um die Abrechnung einer angekauften Währung zu vermeiden. Dieser Begriff bezieht sich auch auf den Zinssatz der einem Konto für Positionen die über Nacht, d.h. nach 17:00 Uhr EST, gehalten werden, gutgeschrieben oder belastet wird. Die Zeit zu welcher die Positionen geöffnet und wieder geschlossen werden und der Rollover Zins der belstet oder gutgeschrieben wird, nennt sich im Allgemeinen Trade Roll Over (TRO). Es sollte festgehalten werden, dass der Rollover der einem Konto belastet wird höher ist als der Rollover der einem Konto gutgeschrieben wird. Wenn in einem Konto alle Positionen gehedged sind, kann ein Konto aufgrund der Spreads zum Zeitpunkt des Rollovers trotzdem Verluste einfahren.
Als Exchange Rate Fluctuation (Pip Costs) wird der Wert bezeichnet, der einer Pip-Bewegung eines bestimmten Währungspaares zugeordnet wird. Dieser Preis ist der Betrag einer Währung der mit jeder Pip-Bewegung des Kurses eines Währungspaars gewonnen oder verloren wird. Der Betrag wird in der Währung inder das Tradingkonto geführt wird ausgewiesen. Auf der FX Trading Station können die Pip Costs für alle Währungsppare eingesehen werden indem Sie auf „Ansicht“ (View) klicken, dann bei „Einfache Kurse“ (Simple Rates) den Haken setzen. Wenn bei „Einfache Kurse“ bereits ein Haken gesetzt ist, klicken Sie einfach auf „Handelskurse (einfach)“ (Simple Dealing Rates) im Handelskurse—Fenster.
Wenn eine Position eines Traders gegen das Wechselkursrisiko gehedged wird, so ist diese dem Risiko trotzdem ausgesetzt wenn die Gegenwährung des Währungspaars das gehedged wird von der Währung inder das Tradingkonto geführt wird abweicht.
Wenn Sie beispielsweise eine Long- sowie eine Short-Position für 10K USD/CAD mit 500 Pips P/L eingehen, kann man davon ausgehen, dass der Spread konstant sein wird. Bechten Sie, dass P/L in der Gegenwährung angezeigt wird, so dass der Verlust 500 CAD beträgt und zum Spot Kurs umgerechnet wird. Wenn der Hedge bei 1,1000 bleibt, beträgt der P/L 500/1,1 = 454,54 USD.
Wenn der Kurs auf 1.0300 sinkt, dann entsprechen dieselben 500 Pips Verlust nun 500/1.03 = 485,43 USD, 30 USD mehr auf einem 10K Hedge. In diesem Beispiel steigt das Hedging-Volumen, allerdings kann es auch zur umgekehrten Situationen kommen wo die Margin sinkt.
Dies ist besonders für Kunden mit großen JPY Hedging-Positionen von Bedeutung: Wenn der USD/JPY um mehr als 1000 Pips fällt, dann kann dies (je nach Hebel) den P/L der JPY Hedging-Positionen stark beeinflussen.
FXCM hat in erster Linie eine Vermittlerrolle bei der Ausführung von Trades. Wenn Sie über FXCM traden, dann traden Sie Kurse die von renommierten Banken und Finanzinstituten geboten werden. Leider ist die Online-Trading Technologie nicht perfekt und in seltenen Fällen können die Kurse gestört sein. Dies dauert normalerweise nur kurze Zeit, aber meistens kehren in solchen Fällen die Spreads. In diesen seltenen Fällen empfiehlt FXCM seinen Kunden keine Bestens-Orders zu platzieren. Zwar mag es verlockend sein einen „kostenlosen“ Trade zu platzieren, jedoch sollten Sie beachten, dass dies keine echten Kurse sind und die Order möglicherweise zu einem Kurs ausgeführt wird der mehrere Pips vom angezeigten Kurs entfernt ist. FXCM behält sich das Recht vor, Trades, die zu einem Kurs ausgeführt wurden, der von FXCM nicht geboten wurde, rückgängig zu machen da dies keine gültigen Trades sind. Beachten Sie, dass solche Fälle selten sind und Sie die oben beschriebene Situation vermeiden können indem Sie Market Range Orders platzieren oder während diesen Momenten nicht traden.
Das Tradingdesk ist von Sonntag 17:15 (EST) bis Freitag 16:00 (EST) geöffnet. Die Geschäftszeiten können vom Tradingdesk abgeändert werden, weil dieses auf den Kursen beruht, welche die Banken bieten.
Ausserhalb dieser Geschäftszeiten sind die meisten der weltgrößten Banken und Finanzzentren geschloßen. Die ungenügende Liquidität und das niedrige Volumen während der Wochenenden erschweren das Bereitstellen von Kursen und Ausführen von Trades.
Kurz vor den Geschäftszeiten aktualisiert das Tradingdesk die Kurse damit diese die aktuellen Marktpreise widerspiegeln. Während dieser Zeit werden Orders, die über das Wochenende gehalten wurden, ggf ausgeführt. Die Kurse während dieser Zeitspanne haben für neue Orders keine Gültigkeit. Nach dem Öffnen des Tradingdesks können die Trader neue Trades platzieren oder bestehende Trades Abändern oder Streichen.
Bitte beachten Sie, dass der Markt die ersten paar Stunden nach der Öffnung, bis der Handelstag in Tokyo und London beginnt, weniger aktiv ist als normal. Dieser weniger aktive Markt kann weitere Spreads verursachen, da weniger Käufer und Verkäufer vorhanden sind. Dies ist der Fall, weil die ersten paar Stunden nach Öffnung in den meisten Teilen der Welt noch Wochenende ist.
Eine umfassende Liste mit Spreads kann hier eingesehen werden: http://www.fxcm.de/spreads.jsp.
Die Kurse nach Öffnung des Tradingdesks an einem Sonntag können u.a. von den Kursen am Freitag davor abweichen. Es kann sein, dass die Kurse am Sonntag bei Öffnung des Tradingdesks nur wenig von den Kursen vom Freitag abweichen. Es kann aber auch sein, dass die Kurse am Sonntag erheblich von denen am Freitag abweichen. Es kann zu einem Kurssprung kommen wenn der Markt aufgrund von wichtigen Nachrichten oder Ereignissen den Wert einer Währung neu beurteilt. Traders die übers Wochenende Positionen halten, sollten einen möglichen Kurssprung in Kauf nehmen. Einer der großen Vorteile bei FXCM ist, dass ausser an den wichtigsten Feiertagen das Tradingdesk nur einmal pro Woche an den Wochenenden schliesst, was den Geschäftszeiten der meisten weltgrößten Banken entspricht. Dagegen schliessen die meisten Aktienbörsen fünf mal pro Woche, so dass es jeden Tag bei Öffnung der Börsen zu Kurssprüngen kommen kann.
Limit-Orders werden häufig zum geforderten Kurs ausgeführt. Wenn der geforderte Kurs am Markt nicht verfügbar ist, wird die Order nicht ausgeführt. Wenn der geforderte Kurs einer Stop-Order am Sonntag bei Eröffnung der Märkte erreicht wird, so wird die Order zu einer Market Order. Limit Entry–Orders werden auf dieselbe Weise ausgeführt wie Stop Entry-Orders.
Traders die davon ausgehen, dass der Markt übers Wochenende extrem volatil sein wird und sie mit Kurssprüngen rechnen oder wenn das Risiko an einem Wochenende nicht zur Strategie des Traders passt, so können die Positionen vor Beginn des Wochenendes geschlossen werden.
Die Margin ist eine Einlage im guten Glauben und soll die größeren Beträge Ihrer Positionen abzusichern. Trading auf Margin erlaubt dem Trader Positionen zu öffnen die um ein vielfaches größer sind als die Einlage. Das Traden auf Margin ist mit Risiko verbunden, da der Hebeleffekt sowohl zu Ihren Gunsten, aber genauso zu Ihren Ungunsten arbeiten kann. Wenn der Kontostand unter die erforderliche Margin fällt wird die FXCM Trading Station eine Order auslösen die alle offenen Positionen schliesst. Wenn die Einlagen des Kontos aufgrund von eingefahrenen Verlusten zu gering sind um die offenen Positionen zu halten, kommt es zu einem Margin Call und die offenen Positionen müssen geschlossen werden.
Bitte beachten Sie, dass wenn die benutzbare (useable) Margin Null ist, die Schliessung aller Positionen ausgelöst wird. Der Vorgang des Margin Call läuft elektronisch ab und FXCM hat keinen Entscheidungsspielraum wenn es um die Reihenfolge geht inder die Trades geschlossen werden. Dies würde von FXCM erfordern die Tradingkonten und ihre Positionen aktiv zu überwachen.
Obwohl die Funktion des Margin Calls so eingerichtet ist, dass die Positionen geschlossen werden wenn das verfügbare Kapital unter die Marginanforderung fällt, kann es vorkommen, dass zum Kurs, bei dem der Margin Call ausgelöst wird, keine Liquidität besteht. Dies kann dazu führen, dass das Eigenkapital unter den Betrag der Marginanforderung fällt wenn die Order ausgeführt wird, oder das Kapital sogar in den Sollbereich fällt. Dies kann vor allem innerhalb von Marktpausen und volatilen Marktphasen vorkommen. FXCM macht in solchen Fällen nicht den Trader für den Sollsaldo verantwortlich, aber Kunden sollten sich darüber im Klaren sein, dass alle Gelder die eingezahlt werden mit einem Verlustrisiko verbunden sind. FXCM empfiehlt des weiteren, dass Trader Stop-Order nutzen um das Verlustrisiko einzugrenzen anstatt den Margin Call als letzten Stop zu nutzen.
Es wird empfohlen, dass der entsprechende Betrag als Margin auf dem Tradingkonto der Kunden verfügbar ist. Sie können eine Änderung der Marginanforderung beantragen indem Sie auf foldenden Link klicken /live-kunden-faq.jsp und das Formular „Änderung der Margin“ ausfüllen. Dieser Antrag muss von FXCM genehmigt werden. Die Marginanforderung kann je nach Kontogröße, Anzahl der offenen Positionen, Tradingstrategie, Marktbedingungen oder nach Ermessen von FXCM geändert werden.
Es ist von Bedeutung die indikativen Kurse (welche in Charts angezeigt werden) von den tatsächlich gebotenen und handelbaren Kursen (welche auf der FX Trading Station angezeigt werden) zu unterscheiden. Erstere bieten einen Hinweis auf die Kurse am Markt und wie diese sich verändern. Marktbeobachter wie S&P und eSignal erstellen indikative Kurse als Hinweis auf die Marktbewegungen. Diese Kurse werden von verschiedenen Anbietern wie Banken und Investment Gesellschaften übernommen und reflektieren nicht unbedingt die Kurse welche von den Banken FXCM geboten werden. Indikative Kurse sind normalerweise sehr nah an den handelbaren Kursen. Indikative Kurse weisen lediglich darauf hin wo sich der Markt bewegt. Aktien- und Futurestraders die über einen Broker traden sehen indikative Kurse. Die handelbaren Kurse stellen sicher, dass die Ausführungen präziser sind und demnach die Transaktionskosten niedriger. Aktien- und Futurestraders sind es gewohnt, dass die Kurse zu einem bestimmten Zeitpunkt dieselben sind, egal bei welchem Broker sie traden oder welchen Chartanbieter sie benutzen und gehen oft davon aus, dass dies auch auf den Forexmarkt zutrifft. Da der Forexmarkt dezentral organisiert ist und es nicht einen Ort gibt über den die Transaktionen abgewickelt werden (wie etwa die Wertpapierbörse an der Wall Street), wird jeder Forex-Dealer ein bisschen andere Kurse anzeigen. Deshalb sind die Kurse von dritten Chartanbietern indikative Kurse und nicht notwendigerweise handelbare Kurse zu denen ein Trade ausgeführt werden kann.